Was wissen wir denn schon ?! – Teil 1

Was wissen wir denn schon ?! – Teil 1

Was wissen wir denn schon ?!

Warum Forschung und Wissenschaft in Zukunft umdenken sollten – so wie ich auch

Mein letzter Artikel ist schon eine Weile her. Sicher, es gab genug Arbeit. Doch ein anderer Grund ließ mich zögern. Unsicherheit. Dieser Beitrag geht um einen „blind spot“, den wir häufig vernachlässigen, nicht beachten, oder belächeln. Selbst kann ich nicht mehr darüber lachen, noch kann ich länger an seiner Relevanz zweifeln. Folgt mir ein wenig durch den Text und macht euch selbst ein Bild nach diesem Post und vor allem Part 2.

Studien haben bewiesen!

Seltsam, wie sich eine einfache Frage zu einem Monster entwickeln kann. Ein finaler Impuls hatte ausgereicht, um mein Keyboard erneut mit meinen Fingern zu bewaffnen und mit gemischten Gefühlen über einen problematischen Zustand zu schreiben. Dieses Mal gibt es keine Aufklärung über pathologische Zustände, oder Faszination über den aktuellen Stand der Wissenschaft. Vielmehr um eine Darstellung einer unangenehmen Feststellung.

Diese Story braucht eine kurze Erklärung.

Für ein Projekt zum Thema Darm war ich in den letzten Wochen unter anderem auf der Suche nach einem Zusammenhang zwischen Stress und seinem Effekt auf unseren Bauchschlauch (Darm). Um ehrlich zu sein wurde ich sogar sehr schnell fündig. Mehrere hundert Studien waren sich einig! Stress – chronisch noch schlimmer als sein akuter Bruder – sorgte für eine Durchlässigkeit der Darmwand über das mit Stress verbundene Hormon CRH (Croticotropin Releasing Hormone). Je mehr ich las, desto mehr musste ich über unsere derzeitigen Hypes auf dem Markt lachen. Gluten ist schlecht? Nun – Stress bewirkt das gleiche Problem. Und wir haben bekanntlich genug Stress in der heutigen Zeit. Übrigens war es egal, ob der Stress bei den studierten Mäusen psychischer, physischer, oder von der sozioemotionalen Sorte war. Ob mir jemand ein Messer an den Hals halten würde, ich unter Zeitdruck mir die Seele aus dem Leib sprinte, oder meine Freundin mit mir Schluss machen würde – alles ließ meinen Darm Löcher in seine Wand graben. Natürlich wurden Mäuse verwendet. Heutzutage hat man wohl moralische Skrupel, Menschen teil-immobilisiert bis zum Kinn unter Wasser strampeln zu lassen, glaube ich.

Auf meiner persönlichen Facebook-Seite schrieb ich einen Status, bei dem ich mich über diese Entdeckung ausließ. Nur 5 Tage mit je einer Stunde Stress (Aufbau für chronischen Stresszustand) reichte aus, um Mäuse im Darmlumen für etwa 3 Tage mit Darmpermeabilität, Mastzell-Dysfunktionen und anderen Problemen zu belasten. Und wir machen uns Sorgen über Gluten? Macht euch nicht lächerlich! Nun, stellte sich heraus, dass ich selbst auch auf der lächerlichen Seite stand. Dazu aber gleich mehr. Mir ist natürlich bewusst, dass mit Mäusen und nicht mit Menschen gearbeitet wurde. Ist deswegen eh alles Murks? Nein. Es können definitiv Verbindungen gezogen werden – auch wenn es nicht dasselbe ist.

Etwas ergab keinen Sinn.

Sicher, nachdem ich mich intensiv mit meinem Darm und dem von anderen Menschen beschäftigt hatte (Studien, nicht das, was ihr denkt), wurde mir klar, dass alles Mögliche für eine Durchlässigkeit im Darm sorgte. Jemand, der heutzutage von sich behaupten würde, dass er keine regelmäßig löchrigen Darm haben würde, versteht den Darm nicht. Natürlich ist es nicht gut, wenn die Darmwand chronisch offen steht – aber – dieser Zustand ist bedingt normal und das, was wirklich meiner Meinung nach für Probleme sorgt ist eine schlechte Toleranz des Immunsystems, oder die Fehlproduktion von Zytokinen wie IL-10 und IL-17 als Beispiel. Unser Mikrobiom und wir selbst sind hier für eine Balance zuständig. Sorgt eine Dysfunktion des Immunsystems, eine Dysbiose des Mikrobioms und/oder eine chronsiche unkontrollierte entzündliche Reaktionskaskade für Probleme, wenn wir mal wieder Schweizer Käse aus unserem Darm machen? Jep!

Das war auch nicht das, was für mich keinen Sinn ergab. Denkt mal darüber nach. Was (zur Hölle) sollte es meinen Darm interessieren, wenn ich von einem digitalen Säbelzahntiger verfolgt werde? Klar verlangsamte Verdauung und das ganze andere Zeug machte Sinn – aber warum sollte ein Stresshormon zu einer erhöhten Durchlässigkeit der Darmwand führen? Welchen Zweck verfolgte das Ganze? Warum sollte ich mein Immunsystem in einer gefährlichen Situation mit Antigenen aus dem Umfeld belasten und entzündliche Prozesse stimulieren? Haben wir gerade nicht genug damit zu tun, unsere Beine in die Hand zu nehmen?

Normalerweise gehe ich davon aus, dass ich wieder etwas nicht verstanden habe, wenn für mich der menschliche Körper keinen Sinn ergibt. ALLES in unserem Körper passiert und reguliert sich aus guten Gründen. Unsere Darmwand ist mit gutem Grund semipermeabel! Unser Appendix hat durchaus einen existentiellen Grund! Was also tun? Weiter Studien lesen? Klar, hatte ich gemacht – ohne Erfolg. Langsam hatte ich das Gefühl, als würde ich in ein schwammiges Terrain der Forschung sickern.

Ein Mentor musste her. Wenn man selber nicht mehr weiter weiß, sucht man schließlich genau diese Menschen auf, um einen Schubser in die richtige Richtung zu bekommen. Wer war für diese Thema der perfekte Ansprechpartner? Dr. Jack Kruse. Neurochirurg, Mitochondriac und ein Mensch mit einem unbeschreiblichen Fundus an Wissen. Von ihm hatte ich bereits den evolutionären Hinweis über Zonulin erhalten. Vielleicht wusste er auch, warum Stresshormone den Darm durchlöcherten.

Die Antwort, die ich erhielt, war gelinde gesagt schwer verdaulich, schwer zu akzeptieren und der Grund, warum ich genau in diesem Moment über meine Arbeit bis dato nachdenken muss. So wie viele andere, die sich mit Wissenschaft, Forschung und Gesundheit beschäftigten.

Eine unangenehme Wahrheit

Nach ein paar Klicks war ich auf Jacks Forum gelandet (www.jackkruse.com). Wer interessiert daran ist, was genau in diesem Gespräch herauskam, kann direkt hierunter die Box öffnen und mitlesen. Anstelle alles in einer subjektiv relevanten Form zusammenzufassen habe ich die (aus meiner Sicht zumindest) wichtigen Teile in fett hervorgehoben. Für die Menschen, die sich bereits tief im wissenschaftliche Sumpf befinden, empfehle ich die gesamte Konversation zu lesen. Einige Vorschlaghämmer sind für die Menschen versteckt, die zwischen den Zeilen lesen können. Wer noch andere Vorlieben in seinem Leben hat, als schwer verdauliche wissenschaftliche Texte zu lesen, wird nach einigen Zeilen beobachten können, wie die Buchstaben anfangen im Kreis zu tanzen. In diesem Fall habe ich direkt im Anschluss eine minimalistische Zusammenfassung geschrieben.

Unterhaltung mit Jack (Uff Inglisch!)
 Moritz:

Writing about the gut microbiome, I’ve stumbled across some contradictory results that don’t make sense to me. Now everytime the human system doesn’t make sense to me, I know that I’m the one who should be at fault.

I’ve understood your thesis about zonulin being central für evolutionary means – and do favor that chain of thoughts (Brain&Gut-series if I remember correctly).
Now the gut lining does increase its permeability for a lot of different reasons. While zonulin being triggered by summer foods makes sense, why does stress directly affect the permeability (both acute and chronic). I can’t see any evolutionary sense, why increasing inflammatory immunological stress via the gut could be beneficial whilst being chased by a great white shark. The permeability gets increased by CRH, at least that’s what the studies have found out. Of course that implies, that almost everyone in a modern world runs around with holes in his gut-system.

Jack:

Read Brain gut 2 carefully……..humans and not primates have zonulin because we needed the gentic viral parts to make a brain…….when the group of primates that got isolated from the forrest were surrounded by the sea.

What was once an epigenetic advantge now has become a disease state because the gut surface is a a surface connected to our skin by our mouth and anus. This means when we use light refrequencies that affect the skin surface it affects the gut as well. The gut is akin to a wire connecting your skin and anus…….when RF/microwaves are around the air around you they can jump their current to the surface skin and then follow this epithelial connection to your gut surface to cause leaky gut. That is why this disease is explosive now.

Now for your deep lesson about bio-physics and leaky gut: It is an electromagnetic disease.

RF radiation with microwaves are serious one two punch to DNA in mammals. They damage DNA in non linear ways because RF and microwave light works in non linear fashion and if you experiment is not set up to find non linear damage you will never see it. Motorola know this and made sure as the study sponsor that they had last say on how the experiment was set up and they made sure to hire people who did not understand non linear optical signaling. Thankfully for humans Lai and Singh do. Read about the NTP toxicity date: Cell Phone RF Breaks DNA Confirming the results Lai and colleague Narendra Singh. If you want to read more read Martin Blank’s book Overpowered. What is the plausible argument for the skeptic to consider: The energy in an RF current can radiate off a conductor into space as electromagnetic waves (radio waves); this is the basis of radio technology and communications. Now think about all the conductors in your cells for a moment. Do you really think is toll free? Think about DNA/RNA: is it not a conductor of information and energy from one generation to the next?
RF current does not penetrate deeply into electrical conductors but tends to flow along their surfaces; this is known as the skin surface effect. People forget our skin surface is continuous with our gut. This is why the TSA and the cellular industry thinks their machines are OK that they search us with or that we communicate on. You do know in humna skin we make thinks using light frequencies that can interact via the Stokes shift? Sulfated Vitamin D3 is one and zonulin and Nitric Oxide are others. There are many others, related to many other diseases (ferritin).
Don’t your find it interesting how the human anatomy highlights – full spectrum sunlight……….
All the human body is basically a tube. We are actually “hollow” on the inside with all our cavities filled with different fluids that act like a filament but our surfaces all connect in ways we do not appreciate. A quantum clinician sees the real connection and then one that occurs by molecular resonance. The sheath that separates our body from all the things we stuff in our tube is called the gut “lumen.”
Isn’t it cool that there is a “light shaft” running through our bodies connected to our surface skin? Same thing is true with our lungs: you think this is why atopic dermatitis and asthma are linked? You bet your ass it is. Have you ever stopped and thought about that aspect of your being?

For this reason, when the human body comes in contact with high power RF currents (think 4G and the coming nightmare 5G) it can cause superficial but serious burns called RF burns (Radiation burns). It rarely happens with PEMF devices (but I’ve seen it) but people with certain color tattoos have to be careful with High Tesla MRI magnets. I have had 4 patients this has occured in so it is a real thing but rare.

RF currents applied to the body often do not cause the painful sensation of electric shock because they mimic lower frequency currents so they tend to occur below our perceptual level. Tinnitus, abdominal pain, reflux or migraine is how they might manifest commonly. This is because the current changes direction too quickly to trigger depolarization of nerve membranes, but the this may not be true with the photoreceptors of the eye/retina/brain which are exquisitely attuned to all electromagnetic frequencies including RF by way of calcium voltage dependent gates and channels.
RF current can easily ionize air around us because we are FILLED with conductors for various frequencies of light because we connect wireless with the sun via the air. We naturally create a conductive path through the medium with our sweat glands and with our hair cells. This is why all mammals are covered in hair. They are more attuned to the sun and Earth via their mitochondrial density. The path is determined by the charges in the medium which links these phenomena to our intracellular hydration status and hair distribution. People forget mitochondria in mammals MAKES water naturally as a by products of oxiding electrons in food to reverse the photosynthetic process. In technology for example, this property is exploited by „high frequency“ units used in electric arc welding, which use currents at higher frequencies than power distribution uses.
Another property is the ability to appear to flow through paths that contain insulating material, like the dielectric insulator of a capacitor. Water is lifes main dielectric material is it not? Bulk water does not equal the water that is created by your mitochondria that surrounds the respiratory proteins. What is its main capacitor? EZ water. Bulk water has a dielectric of 78 and the EZ dielectric is 160!!!! So RF is way more dangerous to things with HIGHER dielectrics because it cause dielectric collapse from the outisde surface to the interior of a cell.
When RF is conducted by an ordinary electric cable, RF current has a tendency to reflect from discontinuities in the cable such as connectors and travel back down the cable toward the source, This is why I do not like any PEMF device and why I have never used bone growth stimulatiors in practice. When this occurs it can cause creation of standing waves or scalar waves Read Konstantin Meyl book on this topic. Once you do you might think differently about PEMF devices. Therefore, RF current must be carried by specialized types of cable called transmission lines to protect signaling. We know standing waves are generated in mitochondrial matrix at 100Hz so the RF from your cell or PEMF device that is transmitted wirelessly where there is no cable. This should raise the point, what happens to us when the RF heads back to the antenna of the device in your pocket or on your body????

Unripe minds never consider these non linear effects. These are just a few things for everyone to consider, few do. RF = micronuclei damage to DNA/RNA. Why don’t people get it? Science has been pushing the beliefs that ionizing radiation is the only form of radiation than can do it. It is fake science news. It is not true and we know it is not true for a long time bu there is a corporate science mafia that wants you to believe as you do today so you keep using their devices and hopefully your tumors will show up 4- 5 decades from now. Today we see brain tumors coming back. I’ve posted about GBM on this site and on my Dr. Jack Kruse FB page. You can search for those post with a Google box search with GBM and my name in it. The real key is what humans and the military use to communicate is the light frequencies that are killing us. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11835258
http://microwavenews.com/news-center/ntp-comet-assay

Moritz (who hasn’t connected the dots yet):

That would also explain, why you have shitty skin, when your gut has a problem (other way around). My question was why stress (psychological or physiological) via immobilisation and other things like social defeat would increase leakiness of the gut wall via CRH. If there is a mechanism, there should be a reason that does make sense. Thinking about your text you could say that those animal studies (which is one flaw in itself) are flawed by the environment they are conducted in – which is understandable. Still it doesnt explain the correlation between gut permeability via corticotropin releasing hormone, right?

Jack:

gut permeability via corticotropin releasing hormone = is all due to increase firing/tone/excitation of the PVN in relation to the vagal complex. Ive written extensively about the PVN. Search it.

I think you have forgotten much of the backroung info in my blogs that link to the SCN and circadian biology. Many, in fact most SCN transmitters other than vasopressin have come to be recognized (CT4, 6) , most of which also show a clear day/night rhythm in the amount of protein or mRNA expression in the nucleus itself. However, until now VP is still the only SCN output that has been demonstrated to be secreted in a circadian rhythm in vivo. Transplantation and parabiosis experiments have unequivocally demonstrated that non-neuronal mechanisms do not suffice when it comes to reinstating circadian rhythms in all peripheral organ clocks. Moreover, an elegant experiment by de la Iglesia et al. provided clear functional evidence for the necessity of point-to-point neural connections in order to sustain neuroendocrine rhythms. So where does the rhythmic information that is generated within the SCN go? Where does it PROJECT and affect its physiology?

Information on the distribution of SCN projections was initially obtained from neuro-anatomical studies using tracing, immunocytochemistry, SCN lesions, or a combination of these methods. All these studies showed that the outflow of SCN information was in fact surprisingly limited and pertained to the medial hypothalamus, in particular to target areas that contain mainly interneurons, such as the medial preoptic area (MPOA), dorsomedial nucleus of the hypothalamus (DMH) and subparaventricular nucleus of the hypothalamus (subPVN).

Although much more scarce, direct connections to neuroendocrine neurons (i.e., corticotrophin-releasing hormone (CRH)-, TRH-, TH- and GnRH-containing) in the PVN, arcuate nucleus and MPOA, and pre-autonomic neurons in the PVN were described as well. In a series of micro-infusion studies it was shown how the SCN uses these neural connections to control peripheral rhythms in hormone release and energy metabolism. The daily fluctuations of vasopressin in the CSF are a result of the day/night rhythm in the firing rate of vasopressin-containing SCN neurons, and the close proximity of the vasopressin containing SCN projections to the ventricular space, i.e., in the MPOA, the periventricular nucleus of the hypothalamus (pePVN) and subPVN, the DMH and the PVN.

You looking for direct connections is not wise. Why? Molecular resonance is how these pathways operate as semiconductive pathways. This means light directs and affects targeting.

Here’s another interesting referenced study:
http://www.pnas.org/content/102/8/3111.full

Basically, most of the biological studies are looking for either direct neurological innervation or for neuro-endocrine secretion as the mediators of SCN outflow of circadian info… What’s the moral of this story in the gut and its connection to the brain??

You can’t find what you are not looking for. If the key mediators are indeed vibrational energy waves, nobody would know because they would not look for them or even recognize them if they saw them. A good example of the limitations that the scientific paradigm (current biologic dogma) always impose upon experimental research. Science is NEVER independent from its epistemological framework. Thinking that it is or can be is one of the most important errors of our era and when it comes to quantum biology it is. This why pathway bio-chemistry is a dead end for disease reversal……what happens on the surface with respect to light directs the bio-chemical pathways below.

This is where science is leading us………….not back to a biochemistry book with ideas that are static and not dynamic.

Moritz:

So stress in itself under normal conditions wouldn’t provoke a leaky gut – it is the wrong signaling via light (inside or from the outside) that couples CRH and leakyness in the gut? Like some sort of miscommunication? So the knife against my throat in an dark alley is not the reason i open up my Tjs in the gut, its combined with the surrounding factors that links both together, CRH and leakyness? And the animal studies would give a totally different result (e.g. no effects on the gut lining) if I would make this experiment in open field away from artifical interruptions?

That would also mean that stress via EMF of any spectrum in a wrong fashion would automatically lead to uncontrollable stress resulting in miscommunication on top, right? Like a fire that blows massive amounts of black smoke, which hinder you from seeing the water hose.

Jack:

Correct

Moritz:

 

Holy shit.

Jack:

yep………..its why I bring the inconvient truth to the masses

Zusammengefasst: Der Körper macht diese sinnlose Aktion, weil durch weitere externe Faktoren (in diesem Fall externe EMF wie Licht und durch Maschinen, Handys, Wifi etc.) eine normale Reaktion abgefälscht wird.

Keine Sorge, persönlich brauchte ich mehrere Anläufe, um zu verstehen, was Jack gemeint hatte. Als es jedoch „Klick“ gemacht hatte, wurde mir leicht übel. Bis jetzt fühlte ich mich recht erhaben in meinem Denken, dass unser Körper alles aus einem Grund macht. Schließlich stimmte das auch – unter normalen Umständen. Wie gut ist unser Körper jedoch bei seiner Arbeit, denkt ihr, wenn wir konstant ein Störsignal nebenher laufen lassen? Wie soll sich unser Körper helfen, wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte am basteln ist? Wir scheinen es tatsächlich geschafft zu haben, mit einem unsichtbaren Feuer zu spielen, das uns die Sicht raubt, während wir langsam am Rauch ersticken. Von einem DNA-Strang zum Nächsten – über Generationen hinweg. Klingt das übertrieben? Bestimmt! Ist es das auch? Genau in diesem Punkt bin ich mir leider nicht mehr sicher. Wollen wir ein wenig über die Implikationen von diesem Gespräch reden?

Fehlfunktion Forschung

Wir untersuchen biochemische Zusammenhänge, fügen x in die Gleichung ein und bekommen y am anderen Ende wieder raus. Eine einfache Gleichung. Mäuse bekommen einen Knock-out (Gene werden beispielsweise verändert) und es wird beobachtet, was passiert. Ein wenig gleicht es einer mathematischen Gleichung. Meine Noten in Mathe hätten besser sein können – aber eine Sache war in diesem Fach, soweit ich mich erinnere, recht wichtig. Beide Seiten einer Gleichung, wie in der Chemie, mussten „gleich“ sein. Die ganze Zeit jedoch hatten wir Komponenten weggelassen. Der Einfluss des Umfelds spielt bei den Experimenten mit Tieren eine gewaltige Rolle. Zu diesem Umfeld zählen auch elektromagnetische Felder (EMF). Diese beinhalten niedrigfrequenz, hochfrequenz, Licht und andere Teile des Spektrums. Basierend auf dem Gespräch mit Jack beeinflussen künstliche EMF nicht nur das Ergebnis wie andere Umgebungsfaktoren auch – sie sorgen für Fehlfunktion in der körpereigenen Kommunikation. Die Ergebnisse werden so massiv verfälscht, dass Hormone einen völlig sinnlosen (tatsächlich sinnlosen) Effekt auf andere Systeme haben. Wenn wir ein nachtaktives Tier unter künstlichem Licht unter Stress stellen, ist dann Stress der einzig untersuchte Faktor? Das macht Ergebnisse von Studien zu einem gewaltigen Teil völlig nutzlos, sorgt für falsche Ergebnisse und selbst Goldstandards der Forschung werden damit null und nichtig. Ich könnte 100 Studien zu einem Thema mit den gleichen Ergebnissen vorzeigen und alle wären belanglos. Klingt das weit hergeholt, oder gar esoterisch? Dachte ich eine Weile auch. Tue ich immer noch. Aber ist dieses Denken immer noch gerechtfertigt? Wie funktioniert diese ganze EMF-Geschichte? Und wie schlimm ist es wirklich?

Hat der Mensch ein elektromagnetisches Feld?

Wenn jemand mir sagt, dass Menschen eine Aura haben, oder in irgendeiner Weise darüber spricht, nehme ich in der Regel 10 Meter Abstand zu dieser Person. Das hat sich bis heute nicht geändert und in der Regel haben viele dieser Personen intuitiv zwar Recht, aber nicht wirklich eine seriöse Vorstellung, was darunter zu verstehen ist. Überheblich? Nein, das ist aus meiner Sicht tatsächlich so und sollte nicht als Kritik gesehen werden. Mein eigenes Verständnis darüber ist bis heute noch begrenzt. Was wissen wir aber über vergleichbare Daten über den Menschen?

In der Medizin verwendet man EKGs (Elektrokardiogramm) oder EEGs (Elektroenzephalogramm) zur Diagnostik. Entweder für das Herz, oder das Gehirn. Beide arbeiten über Spannungsschwankungen und mit dem vom Menschen produzierten EMF. Tatsächlich sind wir sehr leichenartig, würden wir kein EMF produzieren. Unser Herz arbeitet mit elektrischen Impulsen, ebenso wie unser Gehirn elektrische Signale an den Rest des Körpers über Nervenbahnen sendet. Spannung, EMF, der Fluss von Elektronen und vergleichbare Bereiche gehören zum Königreich der Physik – und im komplexeren Bereich auch zur Quantenphysik. Chemie und Biologie, die zentralen Bereiche der Medizin an sich, haben hier wenig Einfluss. Wenige Menschen beschäftigen sich heutzutage mit der (Bio-)Physik des Menschen

Damit unser Körper ein EMF produziert, braucht es eine Quelle. Es braucht einen Fluss von geladenen Teilchen. Bitte seht euch das folgende Bild einmal an. Einige werden es vermutlich erkennen:

Elektronen Transportkette

Die Elektronen-Transport-Kette unserer Mitochondrien. Im Grunde genommen ist das die Stelle in unserem Körper, an der ATP und/oder Energie produziert werden. Beides ist nicht das Gleiche, dazu aber in einem anderen Teil mehr. Wichtig ist jedoch dabei, dass Elektronen von Komplex 1 und 2 bis Komplex 4 fließen, Protonen auf der einen Seite herausschießen und bei Komplex 5 wieder einlassen. Dort kommen einige Sachen durch geladene Teilchen ins Rollen und es wird ATP produziert. Ohne diesen Vorgang wären wir ziemlich tot.

Oh Moment – es bewegen sich geladene Teilchen. Etwas dreht sich/kommt ins Rollen. Was hatten wir gerade gesagt, würde ein EMF brauchen?

Dieser gerade beschriebene Vorgang passiert jeden Augenblick in unsere Leben in fast jeder Zelle unseres Körpers. In den Mitochondrien. Und Zellen können davon etwa 500 – 1500 Stück besitzen. Jedes einzelne Mitochondrion, solange nicht defekt, produziert unablässig diesen Strom von Elektronen und Protonen. Damit einen großen Teil unseres EMFs. Es sollte keine Frage sein, ob wir ein EMF besitzen. Auf der Welt wird abertausend mal pro Tag schließlich damit gearbeitet. Vielen ist es schlichtweg einfach nicht bewusst.

Diese Frage wäre also relativ eindeutig geklärt. Was fangen wir aber mit genau diesem Wissen jetzt an? Abwarten. Teil 2 wird sich damit genauer befassen. Erst einmal etwas leichter verdauliches.

Wohltätsch Gätet Kalschium Schännels?

Bevor ich diesen ersten Teil beende, möchte ich auf einen Wirkmechanismus von EMF eingehen. Da er einfach zu erklären ist, nehme ich ihn immer gerne her, um EMF-Effekte zu beschreiben. Natürlich gibt es weitaus mehr!

Vielleicht haben einige unter euch schon thermale Bilder von Köpfen gesehen, die nach einem Telefonat an einem Handy leuchten wie ein Weihnachtsbaum? Das sind thermale Effekte von EMF. Während diese ihre Effekte haben, möchte ich diesen Abschnitt ein wenig beiseite legen. Mir geht es in diesem Part vorerst um sog. non-thermale Effekte von EMF. Also die Seite, die eigentlich nicht beachtet wird.

EMF sind im Grunde genommen Photonen mit einer Ladung. Radioaktive Strahlung, als Beispiel, hat stark geladene Photonen (und gehört zur ionisierenden Partie des Spektrums). Aufgrund dieser Ladung kann uns diese Strahlung direkt beeinflussen, Elektronen stimulieren, Radikale produzieren, DNA-Stränge schädigen und so weiter. Radioaktive Strahlung, als Teil des Spektrums, ist nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Vermutlich brauche ich dafür keinen Beweis. Auf der andere Seite wurden Frequenzen mit einer geringeren Ladung bis jetzt ein wenig belächelt. Während starke „Charges“ vergleichbar wären mit einer ausgeholten Faust auf unser Elektronengesicht, wären die schwächeren Abschnitte des Spektrums vielleicht vergleichbar mit einer „schlaffen Watsch’n“. Kein Effekt. Dachte man.

Schlaffe Watsch’n reichen aber manchmal aus, um etwas in Bewegung zu bringen. Geladene Aminosäurereste an Kalziumkanälen reagieren tatsächlich genau auf diese schwach geladenen Teilchen/Wellen und verändern ihre Aktivität durch Bewegung/Schwingung.

Voltage gated calcium channels (VGCCs) – kennt doch jeder, richtig? Übersetzt so viel heißend wie spannungsabhängige Calciumkanäle, sind diese Bestandteile der Zellmembran verantwortlich für…richtig…dem Ein- und Ausfluss von Calcium in Zellen. Das mag so lange vielleicht höchsten nach gesunden Knochen klingen, bis man weiß, was alles eigentlich in den Zellen durch einen starken Calciumeinstrom beeinflusst wird. Um das in andere Worte zu fassen – schwache Dosen an niederfrequenten EMF sorgen für eine Signalkaskade in unserem Körper mit entsprechenden Effekten auf das gesamte System.

Das sind nur ein paar Beispiele aus einem Vortrag von Dr. Martin Pall. Das Video dazu ist weiter unten zu finden. Sollten Leser diese Woche irgendwo eine Stunde Zeit finden, sollten sie sich dieses Video doch bitte einmal ansehen. Es sollte helfen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Calcium als Signalmolekül, ist unter anderem mitverantwortlich für so ziemlich jeden Neurotransmitter im Hirn. Ist das wichtig? Eine Fehlfunktion dieses Systems wäre, gelinde gesagt, ziemlich bescheiden.

Der Kontext:

Tesla und Edison hatten vor etwa 100 Jahren damit begonnen, EMF zu einem großen Thema zu machen und seither waren wir von dieser Technologie begeistert. Klar, ist auch ne starke Sache! Asbest war auch zu Beginn der Renner! Wir begehen immer wieder den gleichen Fehler. Zu meinen, dass wir in irgendeinem Zeitalter wirklich wissen, wie der Hase läuft ist grundsätzlich verkehrt! Wir verstehen noch nicht einmal Wasser!

Gibt es Studien zum Thema EMF? Eine Tonne! Wird ihnen in der breiten Mediamasse viel Beachtung geschenkt? Schenke wir ihnen Beachtung? Warum nicht, denkt ihr? Ist alles schrecklich und geht die Welt zu ende? Nun ja, zumindest spielen wir aus persönlicher Sicht ziemlich heftig mit dem Feuer. Gesundheit besteht nicht nur aus Biobauer und Bleibeinen nach Bewegung. Es ist unangenehm, sich das bewusst zu machen. Schließlich kann es ziemlich aufwändig sein, das gesamte Umfeld zu betrachten und zu beachten. Wir können weiterhin unseren Kopf schütteln über Sachen, die wir nicht verstehen. Alle EMF zu verteufeln wäre genauso verkehrt. Ganz im Gegenteil – wir können ohne sie nicht leben und haben uns über viele milliarden Jahre an einige Frequenzen adaptiert. Genauso ist aber auch der Missbrauch davon denkbar schädlich. Das Spektrum beinhaltet Röntgenstrahlung, radioaktive Strahlung, aber auch Licht, niederfrequente Strahlung und vieles mehr. Jede Frequenz bringt uns auf gewisse Art und Weise in „Schwingung“ Dazu aber mehr in Teil 2. Wie schafft es ein magnetisches Feld, körpereigene Signale fehlgesteuert durch die Pampa zu schicken? Außerdem – ist diese EMF-Geschichte wirklich so zerstörerisch, wie es scheint – oder blasen wir einen Elefanten zu einer übergroßen Mücke auf? Wenn es tatsächlich ein Problem ist, wie sollen/können wir damit umgehen? Was ist einfach umzusetzen?

Moritz von der Borch

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In Vorfreude auf Fortsetzung!

Warum Trinkgeld?

All die Informationen, die ich – übrigens neben meiner normalen Berufstätigkeit – auf dieser Seite für euch aufbereite und zur Verfügung stelle, sind immer das Ergebnis von sehr arbeitsintensiven Tagen oder gar Wochen -> für Recherche (Studien, Interviews,..), Formulieren, Gegenlesen, etc… Alternativ könnte ich mein so erarbeitetes Wissen natürlich auch (..und lukrativer..) ausschließlich in meiner Eigenschaft als Personal Consultant in Einzel-Beratungen weitergeben.

Das ist aber nicht mein Ansatz! Mir ist vor allem auch wichtig, möglichst viele Menschen zu erreichen, die von den hier gesammelten Informationen, von der Kenntnis über wissenschaftlich neu gefundene Resultate und ihre Konsequenzen profitieren könnten.

Damit die Informationen weiterhin für euch frei zugänglich bleiben können, ohne dass ihr alle fünf Sekunden von Pop-Ups belästigt werdet, gehe ich andere Wege.
Beispiel: Produkte, die ich persönlich empfehlen kann, werden hier mit Vorteil für jeden und Nachteil für keinen angeboten.
Das heißt: Wenn ihr über meine Site einkauft – also, wenn ihr z. B. eine Empfehlung auf meiner Site anklickt (Bücher, Brille, etc..) und auf der dann neu geöffneten Website anschließend in Kontinuität einkauft (dabei muss es sich  n i c h t  um das von mir empfohlene Produkt handeln..), profitiere ich und das ganz ohne irgendeinen Nachteil für euch.
Als Faustregel zum sog. Trinkgeld gilt in Deutschland:
„Man sollte, muss aber nicht. Einigkeit besteht aber darüber, dass es für gute Leistung auch ein gutes Trinkgeld geben sollte.“

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2 Kommentare zu “Was wissen wir denn schon ?! – Teil 1

  1. Hi Moritz,
    toller Artikel!
    Das Problem mit Phänomenen, die man messen, aber nicht spüren kann, ist, dass es da immer eine stark subjektive Komponente gibt. Wir haben Patienten, die reagieren auf etwas, andere nicht. Gibt es dann die Wirkung? Einbildung? Placebo? Läßt sich alles schwer voneinander trennen. Das Beste ist natürlich immer, in sich selbst hinein zu hören. Aber wegen der individuellen Unterschiede kann man dies wieder nicht verallgemeinern. Daran kranken dann natürlich auch alle Studien: Wie erstelle ich einen homogenen Patientenpool? Und je enger man die Kriterien fasst, um so schlechte kann man die Ergebnisse dann verallgemeinern.
    Ich sehe die Schwachstellen, kann Dir aber kein Patentzezept geben. Wenn dann noch ökonomische Aspekte dazukommen (wer bezahlt die Studie? wem nutzen die Ergebnisse?) steht man vollkommen im Wind.
    Also wieder zurück auf Los: Nur was man selbst spürt, zählt.
    LG
    Jens


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