Jack Kruse – Wie Elektronen unsere Gesundheit beeinflussen, Magnetfelder produzieren und Laptops zerstören

Von Licht, Elektronen und Kurzschlüssen

Jack Kruse Interview

Licht, Elektronen und verschmorte Leitungen

Veränderung der Perspektive:

Wenn es einen Menschen in den letzten Jahren gab, der mich stark mit seiner Meinung beeinflusst hatte, dann war es Dr. Jack Kruse. Er war einer der Gründe, warum ich es für notwendig hielt, eine Seite mit Informationen zu kreieren. Noch vor einigen Jahren bestand mein Verständnis über Gesundheit und Fitness aus Nahrungsmitteln und schweren Gewichten – so wie bei vielen anderen vermutlich auch.

Wie würdet ihr reagieren, wenn auf einmal ein Neurochirurg in euer Leben tritt, der einem erklärt, dass jedes Nahrungsmittel im Grunde genommen Elektronen sind und andere Faktoren, wie der korrekte Umgang mit Licht und zirkadianer Rhythmik, einen viel größeren Effekt auf unsere Gesundheit, Körperkomposition und vieles mehr haben? Meine Reaktion war so wie immer.

„Das kann nicht sein!“.

Nach einigen Monaten des Kopfschüttelns über diese Ketzerei begann ich nach Literatur zu suchen, die seine Theorien widerlegten. Mein Fokus wechselte von Mealtiming, FMS, Trainingsmethoden und anderen konventionellen Standards auf molekulare Biochemie und Physik. Jede freie Zeit die ich hatte, verwendete ich für das Verständnis von Spannungsverhältnissen in der inneren mitochondrialen Membran (und natürlich noch viel mehr – soziale Interaktionen? Ach was!) und Stück für Stück wurde mir eine Sache bewusst. Jack schien Recht zu haben. Nicht nur das! Viele damals mir unlösbare Probleme ergaben mit den Erklärungen von Dr. Kruse in Bezug auf unsere moderne Welt einen Sinn. Das Gefühl ist wie immer seltsam, wenn Puzzle-Stücke in ihren freien Platz fallen und sich eine neue Tür öffnet in einen Bereich, von dem man nichts weiß. Man fängt wieder bei Null an.

Das alles ist inzwischen einige Jahre her.

Aufregung wäre eine untertriebene Beschreibung meiner Reaktion, als Jack sich bereit erklärte, ein Interview zu führen. Seine Website, www.Jackkruse.com, ist voll mit beeindruckenden Zusammenhängen, tiefgreifenden Erklärungen von Systemen – und leider nichts für jemanden, der nicht sehr gute Englischkenntnisse besitzt. Daher auch der Wunsch von mir, ein Interview mit ihm zu führen und in die deutsche Sprache im Anschluss umzuwandeln.

Warum jedoch daraus kein Podcast, sondern ein Blogeintrag geworden ist, erfahrt ihr am Ende. Alle hier enthaltenen Informationen sind aus meiner Erinnerung niedergeschrieben (daher nicht vollständig) und können nicht die fantastischen eineinhalb Stunden wiedergeben, die Jack und ich miteinander verbracht hatten. Dennoch möchte ich euch nicht vorenthalten, über was wir gesprochen hatten.

„That’s pretty simple…“:

Die Bilder auf Skype hätten vermutlich einige Personen verwirrt. Während die eine Person (ich) in kompletter Dunkelheit saß (in München war es kurz nach 10 Uhr abends), mit Mütze und einer seltsamen Brille auf der Nase, saß die andere Person (Jack) in einem abgedunkelten Raum, während hinter ihm ein Fenster nach draußen deutlich zeigte, dass es bei ihm ein sonniger Nachmittag war (etwa 3 Uhr nachmittags).

Wer über die Effekte von Licht ein wenig weiß, versteht wie sehr künstliches Licht unsere inneren Uhren verwirren kann. Jack war so freundlich und hatte sich mir zuliebe in einen dunklen Raum gesetzt, um die Lichter möglichst dimm zu halten, während es meine eigene Aufgabe war, so viele Rezeptoren auf meiner Haut und in meinem Auge vor Abweichungen der Norm zu schützen.

Das Interview begann mit einer, für Jacks Verhältnisse, ziemlich simplen Frage. Das hatte seinen Grund, da ich davon ausgehen musste, dass viele Zuhörer weder Jack kannten, noch so sicher in Englisch waren, dass sie sich einfach die anderen Podcasts zu Jack anhören konnten. Glaubt mir, Jack redet nicht nur über Licht. Wer Lust auf eine mentale Achterbahnfahrt über Gesundheit hat, dem lege ich seine Webseite wärmstens ans Herz.

Was hat Nahrung mit Elektronen zu tun?

Die abgedunkelte Gestalt am anderen Ende des atlantischen Ozeans verlagerte leicht ihre Position im Sitz und begann zu sprechen. „That’s pretty simple..“ – fing es an durch meine Kopfhörer zu klingen. Häufig konnten sich Menschen bei anderen Interviews auf eine für ihre Verhältnisse häufig nicht so einfache Erklärung einstellen. Komplexe Themen sind schließlich nur bis zu einem gewissen Punkt zu vereinfachen. Die Antwort auf diese Frage war mir jedoch bereits bewusst und ich lächelte in dem Wissen auf das, was jetzt folgen würde.

Wer die Vorgänge in unseren Energiefabriken im Innersten unseres Körpers (Mitochondrien) kennt, weiß, dass die Endprodukte jeglicher Nahrung als Elektronen über die innere Membran unserer Freunde rauscht. Durch diesen Fluss werden Protonen durch die Membran geschleust und in Komplex 5 der Atmungskette wieder aufgenommen in die Matrix (hallo Neo). Durch diesen Vorgang entsteht einfach gesagt ATP. Wichtig dabei ist, dass es keine Protein-, Fett-, oder Kohlenhydrat-Transportkette, sondern eine Elektronen-Transportkette gibt. Wenn es um Energie geht, kommt es auf die Stärke der entstandenen Spannung an der Membran, Sauerstoff als Elektronenakzeptor und das damit verbundene sog. Redox-Potential an. Natürlich steckte noch mehr hinter diesen Aussagen. Elektronen können sich durch ihre Quelle in einigen relevanten Faktoren wie beispielsweise dem „Spin“ unterscheiden, oder wo sie in der Kette aufgenommen und in welche Richtung transportiert werden. Eine Erklärung davon ginge jetzt in diesem Beitrag jedoch zu weit.

Fest stand nach Jacks Aussage, dass Elektronen die Basis jeglicher Energie für uns darstellten. An unseren kleinen intrazellulären Fronten passierte aber noch mehr.

Was ist Paramagnetismus und was hat Sauerstoff damit zu tun?

Wer ein wenig in Jacks Beiträgen liest, wird bald über das Wort „Paramagnetismus“ stoßen. Dabei bedeutet dieses Wort schlichtweg, dass ein paramagnetischer Stoff die Eigenschaft besitzt, zu einem magnetischen Feld gezogen zu werden.

Fließen Elektronen (über unsere Membranen), entstehen Magnetfelder. Diese ziehen Sauerstoff an. Das ist auch gut so, da die Elektronen am Ende der Atmungskette durch Sauerstoff aufgenommen werden müssen. Wäre kein Sauerstoff vorhanden, würde das gesamte System nicht funktionieren. Hat ein Mensch aus irgendeinem Grund einen schlechten Fluss von Elektronen über die innere mitochondriale Membran und damit ein schlechtes Magnetfeld, ist weniger Sauerstoff dort, wo es sein muss – Pseudohypoxie entsteht als Resultat und verschlimmert das ganze noch weiter. Genau zu erklären, was alles den Fluss von Elektronen beeinflussen kann, wäre gewaltig. Wer auf gewaltig steht, kann gerne auf Jacks Webseite gehen. Die freien Beiträge sollten etwa ein Jahr als Lesestoff reichen.

Sauerstoff ist nicht der einzige paramagnetische Stoff übrigens. Auch DHA (Fischöl) hat vergleichbare Eigenschaften. Scheint als wäre diese Substanz für unsere Zellen ziemlich wichtig. Denkt aber daran, dass ölige Kapseln und Meeresfrüchte sehr wenig gemeinsam haben.

Gibt es neben Nahrung noch anderen Elektronen-Quellen?

Diese Frage öffnete die Pforten für viele Themen und war der erste Schritt in dem Interview, der von Nahrung als Ass im Ärmel wegführte. Die Natur spielte anscheinend eher Schach.

Wer die unheimliche Datenbank auf Jacks Seite kennt, weiß wie schwer diese Frage in ihrer Vollständigkeit zu beantworten wäre. Unser Neurochirurg schien jedoch bereits ziemlich geübt darin zu sein, diese immer wiederkehrende Frage zu beantworten.

Jegliche Nahrung, die wir uns täglich einverleiben, führt auf einen zentralen Aspekt zurück. Photosynthese. Pflanzen benutzen das volle Licht der Sonne dazu, um es für ihre Zwecke zu verwenden und Sauerstoff und Glukose zu produzieren. Tiere fressen diese Energie auf und versorgen ihre natürlichen Feinde damit. Schöne Vorstellung, dass ein saftiges Steak und sogar der Mensch selbst auf einer fundamentalen Basis aus Licht bestehen, richtig? Anscheinend funktioniert unser Körper auf der Basis von Elektrizität und den Frequenzen von Licht!

Pflanzen sind jedoch nicht die einzigen Wesen auf dieser Welt, die Licht oder den photoelektrischen Effekt für sich nutzen können. Licht interagiert mit unseren Augen und unserer Haut und sorgt für erstaunliche Effekte. Vitamin D3 ist dabei nicht das einzige Ergebnis. Um genau zu verstehen, wie Licht mit uns interagiert, muss man die Werke von Gerald Pollack und Wasser als Batterie des Körpers, oder auch Robert O. Becker verstanden haben. Zu den Buchempfehlungen kommen ich am Ende dieses Beitrags und Jack hatte einige Bücher auf der Liste! Einfach gesagt besitzt die richtige Lichtfrequenz die Eigenschaft, Elektronen auf unserer Haut zu stimulieren. Die damit freigelassene Energie wird in unser eigenes Wasser übertragen (Batterie – EZ-Wasser) und wird von unserem Körper für unbeschreiblich viele Funktionen verwendet. Wer bereits weiß, dass Gilbert Ling ATP als Energieverbindung mathematisch vor 60 Jahren widerlegt hatte, kann sich vorstellen, wie relevant diese Information ist.

Neben dem Licht der Sonne, gab es auch noch einen weiteren Faktor, der gerne in esoterischem Dunst verschwindet. Erdung. Die Erklärung dahinter hat mit der Sonne selbst (Kathode) und der Erde (Anode) zu tun. Ohne weiter darauf eingehen zu wollen, enthält die Erde selbst durch die Bestrahlung der Sonne eine Zufuhr von Elektronen. Der menschliche Körper (Kohlenstoff ist ein Halbleiter und wir bestehen aus sehr viel Kohlenstoff) ist in der Lage bei direktem Kontakt diese in sich aufzunehmen. Wie unpraktisch, dass heutzutage die meisten Menschen mit Gummisohlen auf der Erde laufen. Menschen sollten in diesem Zusammenhang aber auch realisieren, wie wenig wir heutzutage an der Sonne sind, oder sogar barfuß auf dem Boden stehen. Das machen schließlich nur Hippies, richtig?

Noch wollte ich aber bei unseren kleinen Powerzellen bleiben. Schließlich war D. Wallace noch nicht erwähnt worden. Und seine Entdeckungen waren enorm!

Erdung grounding Gesundheit

Was ist Heteroplasmie und was hat es mit Krankheiten zu tun?

Im Beitrag über Krebs hatte ich bereits D. Wallace und die Definition der Heteroplasmie-Rate beschrieben. Grundsätzlich kann man sich als Heteroplasmie die Mutationsrate der DNA in den Mitochondrien (mtDNA) vorstellen. Dabei sind die gesamten Kodierungen in der mtDNA Teil der Atmungskette. Ist diese defekt, haben wir ein Problem, eine ausreichende Menge an Energie, Elektronenfluss und ATP zu produzieren. Sicherlich könnte man jetzt argumentieren, dass die DNA im Zellkern weitaus mehr Daten (auch für die Mitochondrien) besitzt. Der Grund warum jedoch die kleinen Powerhäuser der Zellen eher zu Schaden kommen ist ihr oxidatives Umfeld, das sie selbst durch die Produktion von Energie entstehen lassen. Unter normalen Umständen kann der Körper durch Neuproduktion, Abbau und Recycling der Zellen einer Schädigung entgegenwirken. Unter erhöhtem Bedarf an Reparatur verringen wir jedoch unseren Vorrat in den (mitochondrialen) Stammzellen und altern schneller (verlieren Zeit). Ebenfalls können wir durch falsches Verhalten (Beispiel schlechter Schlaf) wichtige Prozesse unterdrücken. Wallace bewies, dass der größte Teil (etwa 80%) aller Erkrankungen auf eine Energieineffizienz zurückzuführen sei. Wer jetzt die Verbindungen zieht, könnte sich die Antwort auf die kommende Frage bereits denken.

Sind wir selber schuld an unserer Heteroplasmie? Ist beispielsweise Krebs ein Zeichen dafür, dass eine Grenze in Teilen unseres Körpers überschritten wurde?

Zwar wissen wir, dass die mtDNA der Mutter uns eine gewisse Basis gibt, wie gesund wir in dieser Welt starten. Unser von dort an weitergeführter Alltag und unser Umfeld bestimmen jedoch, wie es mit uns weitergeht. Dabei ist es den natürlichen Gesetzen ziemlich egal, ob man seine eigenen Fehler kennt. Wer sich wissentlich oder unwissentlich über die Natur stellt, wird seinen Preis zahlen müssen. Krebs (als Beispiel) ist eine Erkrankung, die an energetische Insuffizienz in den Zellen gebunden ist (hallo Warburg). Jack bestätigte meine Frage, ob man sagen könnte, dass Krebs tatsächlich ein eigenes Verschulden ist und nichts mit genetischem russischen Roulette zu tun habe. Mehr dazu hatte ich bereits in dem Beitrag über Krebs auf dieser Seite erwähnt. Die gute Nachricht daran ist, dass Heteroplasmie auch wieder zu einem gewissen Grad behoben werden kann. Jack korrigierte mich, als ich meinte, dass die konventionelle Behandlung über Bestrahlung und Chemotherapie in der Regel einen negativen Effekt auf das ursächliche Problem haben müsste (Energieineffizienz durch Mutation der inneren Membran der Mitochondrien). Während diese Aussage generell als richtig angesehen werden kann, gibt es tatsächlich Krebserkrankungen, die mit einer gewöhnlichen Behandlung gut zu bekämpfen sind, obwohl Mitochondrien unter den Therapie weiter zu Schaden kommen.

Die Frage, ob er darauf genauer eingehen könnte, verschwand aus meinem Kopf und ich bedauere, sie nicht gestellt zu haben (vielleicht beantwortet er sie mir nachträglich, dann werde ich sie hier einfügen).

Eine andere Frage, die mich sehr beschäftigte, musste einfach gestellt werden!

Können wir Heteroplasmie-Raten im Körper messen? Gibt es Indikatoren, die zeigen, dass wir auf dem Holzweg sind?

Spannend, oder? Genau das würden sicherlich viele wissen wollen! Jacks Antwort war jedoch verhalten – und das wohl aus gutem Grund. Auf seiner Webseite gibt es Seminare (Webinare), in denen er auf viele wichtige Zusammenhänge genauer eingeht. Diese Webinare sind jedoch nicht frei zugänglich. Heteroplasmie-Rate und die Messbarkeit davon gehören zu den Themen, die dort erklärt werden. Die Antwort schien jedoch nicht unbedingt so einfach in einem Interview in ein paar Minuten beantwortbar zu sein und er verwies auf den Inhalt auf seiner Webseite. Wer also mehr über Heteroplasmie wissen möchte: www.jackkruse.com.

Tja – wie soll man so etwas glaubhaft erklären können, ohne den obligatorischen weißen Kittel zu tragen? Meine eigene Entwicklung wäre das perfekte Beispiel. Wer würde einem ehemaligen Regionalleiter und Ausbilder aus der Gesundheitsbranche auch nur ein Wort über Elektrizität, Heteroplasmie, Licht, Wasser und dem ganzen Kontext glauben wollen?

Dr Jack Kruse ist selber ein bekannter Neurochirurg in Amerika und ohne diesen Titel wäre es ihm vielleicht auch nicht, oder nur schwer möglich gewesen, die ganzen Themen ans Tageslicht zu bringen. Er selbst bezeichnet sich lediglich als Innovator, der die verschiedenen Puzzlestücke des Körpers zu einem Bild zusammenfügt, während sich Experten auf ihr Milieu konzentrieren. Jeder sollte jedoch wissen, dass solch eine Leistung selbst ein enormes Verständnis in vielen Disziplinen wie Physik, Biochemie, Biophysik, Quantenphysik und vielem mehr erfordert. Seine Meinung zu meiner kleinen Misere war jedoch weniger pessimistisch und ein Aufruf an alle, die interessiert an ihrer eigenen Gesundheit sind.

Jeder Mensch hat in der heutigen Zeit die Möglichkeit, an Informationen heran zu kommen. Studien sind für die breite Masse zugänglich und das heutige Zeitalter gibt jedem Menschen die Möglichkeit, seinen Arzt des Vertrauens zu hinterfragen. Eine Hausfrau könnte heutzutage mehr über die Zusammenhänge zwischen Kollagen und Wasser im Körper verstehen, als ihr Hausarzt. Ebenso würde mich meine Ausbildung an keine festgenagelte Sichtweise im Vergleich zu vielen Ärzten binden. Natürlich war uns beiden bei dieser Aussage bewusst, dass das Internet mit all seinen wundervollen Informationen einen auch schnell auf einen Holzweg führen kann. Warum das so ist, weiß wohl jeder. Auch sollten Ärzte hier nicht in ein falsches Licht gerückt werden. Persönlich kenne ich keinen Arzt, der Menschen schaden möchte. Wichtiger wäre es, einen Arzt zu finden, der bereit ist, mit einem zusammenzuarbeiten. Fakt ist jedoch, dass Heteroplasmie, die vierte Phase des Wassers, Lichttherapie und vieles mehr immer weiter in den neuzeitlichen Vordergrund rücken. Und das ist auch gut so!

Es geht darum Menschen daran zu erinnern, dass Wissenschaft ein Prozess ist, der uns von Unsicherheit zu Verständnis führen soll. In diesem Sinne ist Wissenschaft der Weg, den die Menschheit benutzen sollte, um zu studieren, wie uns die Natur formt. Wir müssen uns daran erinnern, dass diese Methode fehlbar ist aufgrund der Vorgänge in der Natur und dem Wesen des Menschen selbst. Menschen begehen ständig Fehler und oft versagen wir darin zu verstehen, warum unsere Methoden viele wissenschaftliche Fehler entstehen lassen, die wir jedoch als richtige Fakten ansehen wollen.

Vieles, was wir gelernt haben und an das wir glauben, ist in der Natur nicht zutreffend (sondern nur im Labor). Es kann uns lediglich ein Stück näher an die Wahrheiten bringen, die die Natur selbst webt. Das ist möglich durch die gleichzeitige Fähigkeit der Natur zu zerstören, während sie neue Weisheiten niederlegt, die Dinge um uns herum bilden. Man beginnt zu verstehen, dass in keinem Experiment oder in keiner Theorie eine volle Wahrheit oder komplette Lüge existieren kann. Es existiert immer ein Stückchen Wahrheit und das ist, was die Wissenschaft aus dem gesamten Wirrwarr versuchen muss zu extrahieren. Die Verantwortung des Menschen ist es, den Saft der Natur mit Experimenten zu destillieren – jedoch endet das Ergebnis abhängig davon, wie etwas studiert wird, in neuem Wissen oder dogmatischem Irrtum. Verstehen zu können, dass Dinge, die als wahr galten es nicht mehr sind, ist etwas, das unsere eigene Weisheit formt.

(Jack Kruse – frei ins Deutsche übersetzt)

Was ich bisher über die Messbarkeit von Heteroplasmie weiß (in dem Bereich wird bereits fleißig geforscht) und von dem, was ich von den Experimenten von Jack mitbekommen habe, ist folgende Vermutung. Heteroplasmie muss etwas mit der Licht-Emission in unserem Körper zu tun haben. Denn ja, wir emittieren eine beeindruckende Menge an (nicht sichtbarem) Licht wie zum Beispiel infrarotes Licht. Das führt uns auch direkt zu dem nächsten großen Thema!

Wie funktioniert Licht mit unserem zirkadianen Rhythmus und wie können zirkadiane Abweichungen uns auf Dauer zerstören?

Unsere inneren Uhren sind stark an den Einfluss von Licht gebunden. Während das Licht in den frühen Morgenstunden durch eine Kombination von blau, rot und grün uns aufweckt und stimuliert, hat UVA am Vormittag einen direkten Effekt auf eine gewaltige Menge an Hormonen (Thema: Optogenetik). Dabei spielt bei der ganzen Geschichte nicht nur das Auge eine zentrale Rolle. Auch die Haut benötigt Sonnenlicht. Das sollte auch nicht verwunderlich sein. Schließlich sind wir nicht mit Jeans und Hemd auf die Welt gekommen und Haut und Gehirn sind aus dem gleichen Material entstanden (Ektoderm). Leider (oder Gott sei Dank?) ist das jedoch noch keine Freikarte den ganzen Tag entblößt durch die Gegend zu laufen. Wäre vielleicht etwas seltsam, ein Bankkonto nakt draußen in der Sonne mit einem Bankangestellten zu eröffnen…

Der korrekte Umgang mit Licht bedeutet aber nicht nur, wie die Sphinx geerdet jeden Morgen in Richtung Osten zu sehen. Unsere Neuzeit gibt uns die Möglichkeiten seit einer minimalen Dauer von etwa 100 Jahren, auf die Sonne als Lichtquelle weitgehend verzichten zu können (das ist in Relation eine winzige Menge an Zeit). Das hat, wie bereits angemerkt, seinen Preis. Wer abends noch sein Handy, Laptop, PC , Lichtschalter oder Fernseher aktiv hat, gibt dem Körper ein falsches Signal. Das Blaulichtspektrum der heutigen Beleuchtungen, dominant in Blaulichtspektrum (etwa 4 mal stärker als die physiologische Dosis der Sonne ohne IR-Licht, um es auszubalancieren) sorgt für eine unkontrollierte Produktion von Radikalen über das Auge (inklusive Stressreaktion), hemmt die Ausschüttung von Melatonin, zerstört einen geregelten Schlaf mitsamt all der zentralen Prozesse und legt uns (hormonell) so quer, dass wir chronisch ausgesetzt krank werden können (zum Beispiel Diabetes mellitus Typ2). Die Konsequenzen sind am nächsten Tag noch zu spüren und können dazu führen, statt einem „Wiener Schnitzel eher zu McDonalds zu gehen“ (Neuropeptid Y).Das ist nicht nur wichtig für Menschen mit Schichtarbeit! Diese Aussage erklärt zum Teil auch, warum es relativ egal ist, welches der jährlich publizierten Diät-Bücher (etwa 350 pro Jahr) wir uns aussuchen. Die schiere Menge an jährlichen Büchern über Ernährung sagt mir persönlich zumindest zwei Sachen. Erstens haben wir keine Ahnung, was eigentlich los ist – und zweitens ist Ernährung ein gewaltiger Markt…

Dabei haben wir noch nicht mal elektromagnetische Felder (oder Elektrosmog) erwähnt. Ein Thema, das viele nicht beachten wollen, oder als esoterisch bezeichnen, obwohl sogar bereits schon „Nature“ darüber geschrieben hat. Und ja, das war einer der Punkte, die ich selbst viele Jahre maximal belächelt hätte. Möglicherweise bin ich inzwischen etwas schlauer..

Im Beitrag über Multiple Sklerose wurde am Ende die Verbindung von UVB und Autoimmunität gezogen. Dabei ist der Zusammenhang zwischen physiologischen Dosen an UVB (ohne die Wirkung von Vitamin D) ,TREG-Zellen und einer immunregulierenden Wirkung, sowie eine epigenetische Adaption des Körpers genauso spannend, wie bewiesen. Jack stimmte in der Hinsicht auch zu. Der Gedanke, dass etwas wie die Sonne, die seit Billionen von Jahren existiert und an die wir uns angepasst hatten, schlecht sei, sollte vielleicht nochmal überdacht werden. Auch die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, sowie der Darm und seine Wand werden durch den Effekt von Licht reguliert. Schließlich stammen unsere lichtabhängigen Mitochondrien von Bakterien (Endosymbiose). Bedenkt man, wie sehr in den letzten Jahren der „Leck-Darm“ (Leaky Gut) und entzündliche Prozesse in den Vordergrund gerutscht sind, ist diese Information möglicherweise unangenehm für die Produzenten von Pro- und Prebiotika. Man könne so viel Blauschimmel-Käse oder Sauerkraut essen wie man wolle, legte Jack noch nach. Was bringt es, eine Pflanze zu gießen, die 30 Löcher im Blumentopf besitzt? Schlichtweg kann man in der Umgebung nicht gesund werden, in der man krank geworden ist. Ernährung hat seinen Platz in unserem Werkzeugkasten, aber steht keinesfalls auf Platz eins!

Jack lies am Ende noch ein interessantes Wort fallen zu einem Thema, das sich manche Menschen vielleicht einmal genauer ansehen sollten: Dielektrische Spiegel. Nun, wer würde einem erzählen, dass so etwas einem erklären könnte, wie der Körper funktioniert? Mir würde nur eine Person einfallen.

Jack Kruse Licht Gesundheit

Alles geschieht mit einem Grund…richtig?

Am Ende unterhielten Jack und ich uns noch einen kurzen Moment, bevor er weiter musste. Fitnessstudios in der heutigen Zeit ähneln mehr und mehr Krankenhäusern und wir sollten uns ernsthaft fragen, ob Kinder im Alter von 16 Jahren einen degenerativen (kein Unfall) Bandscheibenvorfall an zwei Positionen haben sollten. Ebenfalls ist das Training einer gestressten Person am Abend nach der Arbeit unter blauem Licht eindeutig kein Jungbrunnen. Diese Aussagen sind gefährlich. Schließlich rütteln sie an den Fundamenten unseres Verständnisses. Selbst ungeachtet der hier angesprochenen Tatsachen, sind Trainer in der heutigen Zeit sehr häufig nicht ausgebildet genug, um mit den an sie gestellten Anforderungen zurecht zu kommen. Wie sollten sie auch? (es war schließlich Teil meiner Arbeit, daran zu arbeiten. Ich weiß wovon ich rede). Durch die ganze Zeit, die ich aufgewendet hatte, um den menschlichen Körper besser zu verstehen und durch eine offene Haltung zu anderen Meinungen, hatte ich persönlich das Glück auf Dr. Jack Kruse vor einigen Jahren gestoßen zu sein.

Erleichtert sah ich von meinem Laptop auf. Jack war vermutlich bereits unterwegs zu seinem nächsten Termin. Viele Fragen, davon einige sehr spezifisch, kreisten noch in meinem Kopf. Jack ist ein Kompendium an Wissen und es war nicht leicht für mich mit ihm über Punkte zu reden, die lediglich die Spitze des Eisberges berührten. Dennoch war ich zufrieden und die konsequente Anspannung, die schlichtweg während des gesamten Interviews nicht verschwinden wollte (ein eindeutiges Zeichen dafür, wie sehr ich Jack respektiere), ließ langsam nach. Mit etwas Glück, könnte ich mit einem zweiten Teil auf speziellere Themen eingehen. Noch wollte ich aber nicht meinen inneren Uhren ihre notwendige Ruhe lassen. Schnell öffnete ich den Ordner in dem das Interview gespeichert war und fing an, ein weiteres mal dem Gespräch zuzuhören.

Was genau der Grund war, kann ich nicht sagen. Vielleicht war es der Sturm, der draußen seine Unwesen trieb. Etwa eine halbe Stunde nachdem die Stimmen in meinem Kopf erneut anfingen zu sprechen (…ich meine das Interview…) musste ich schmerzhaft bereuen, nicht direkt den Abend beendet zu haben. Ohne Vorwarnung sah ich auf einmal schwarz. Zuerst dachte ich, der Computer hätte sich einfach ohne Vorwarnung selbst heruntergefahren – doch das verwirrte klicken des Power-Buttons zeigte keinen Effekt. Nach etwa 5-10 Minuten gab ich auf und legte mich mit einem wachsend mulmigen Gefühl ins Bett.

Das Ergebnis war weder schön, noch angenehm Jack zu schreiben. Mein Laptop hatte sich am selben Abend verabschiedet – mitsamt dem frisch geführten Interview (anscheinend aufgrund eines Kurzschlusses). Mehr noch als der Verlust eines Laptops (Garantie war noch wirksam immerhin), ärgerte mich der Verlust der Aufzeichnung.

Dennoch fühlte ich mich verpflichtet, das was noch in meinen Erinnerungen verankert war, nieder zu schreiben. Nicht nur weil Jack etwas Bewundernswertes ans Tageslicht gebracht hatte (no pun intended), sondern weil seine Sicht der Dinge Sprachbarrieren durchdringen muss – und das schnell. Menschen sollten skeptisch bleiben (das betrifft natürlich auch Jacks und meine Aussagen), aber auch offen für Denkfehler des Systems. Der derzeitige Stand der Wissenschaft ist nicht in Stein gemeißelt und Jacks Erklärungen sind keine Fantasien.

Mit etwas Glück wird sich Jack vielleicht für einen zweiten Teil die Zeit nehmen. Man sollte nicht vergessen, dass er neben seiner Webseite noch im Krankenhaus täglich von Tod und Zerstörung umgeben, komplexe Arbeiten verrichtet, Vorträge hält und zusammen mit Partnern an Projekten wie dem Quantlet arbeitet. Sollte bei einem zweiten Teil ein weiteres mal mein Laptop schmelzen, werde ich jedoch zum Esoteriker…

Wie versprochen füge ich unten einige der Bücher hinzu, die Dr. Jack Kruse als Lektüre empfohlen hat. Teile davon sind bereits auf Deutsch übersetzt.

Moritz von der Borch

Gründer

Daumen hoch!

Das ist es mir wert!

Mehr davon!

In Vorfreude auf Fortsetzung!

Warum Trinkgeld?

All die Informationen, die ich – übrigens neben meiner normalen Berufstätigkeit – auf dieser Seite für euch aufbereite und zur Verfügung stelle, sind immer das Ergebnis von sehr arbeitsintensiven Tagen oder gar Wochen -> für Recherche (Studien, Interviews,..), Formulieren, Gegenlesen, etc… Alternativ könnte ich mein so erarbeitetes Wissen natürlich auch (..und lukrativer..) ausschließlich in meiner Eigenschaft als Personal Consultant in Einzel-Beratungen weitergeben.

Das ist aber nicht mein Ansatz! Mir ist vor allem auch wichtig, möglichst viele Menschen zu erreichen, die von den hier gesammelten Informationen, von der Kenntnis über wissenschaftlich neu gefundene Resultate und ihre Konsequenzen profitieren könnten.

Damit die Informationen weiterhin für euch frei zugänglich bleiben können, ohne dass ihr alle fünf Sekunden von Pop-Ups belästigt werdet, gehe ich andere Wege.
Beispiel: Produkte, die ich persönlich empfehlen kann, werden hier mit Vorteil für jeden und Nachteil für keinen angeboten.
Das heißt: Wenn ihr über meine Site einkauft – also, wenn ihr z. B. eine Empfehlung auf meiner Site anklickt (Bücher, Brille, etc..) und auf der dann neu geöffneten Website anschließend in Kontinuität einkauft (dabei muss es sich  n i c h t  um das von mir empfohlene Produkt handeln..), profitiere ich und das ganz ohne irgendeinen Nachteil für euch.
Als Faustregel zum sog. Trinkgeld gilt in Deutschland:
„Man sollte, muss aber nicht. Einigkeit besteht aber darüber, dass es für gute Leistung auch ein gutes Trinkgeld geben sollte.“

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